Tabasco
Dieses Ziel wurde von der Reisegruppe angesteuert, da einige Tage bevor wir nach Chiapas reisen wollten, ein Linienbus von Räubern überfallen wurde. Dabei kam, soweit ich erfahren konnte, eine Person zu Tode. Dieses führte zu einer Reisewarnung durch das Auswärtige Amt für diese Region. Der Besuch eines Indianermarktes in San Cristobal de las Casas wäre bestimmt ein weiterer Höhepunkt der Reise geworden. Zudem konnten wird daher die Wasserfälle von Agua Azul nicht besuchen. Das eigentlich nicht eingeplante La Venta sowie ein zusätzlicher Tag in Palenque entschädigte jedoch für diese Routenänderung.
La Venta Park
In der Hauptstadt des Bundesstaates Tabasco, Villahermosa, befindet sich im Zentrum der
La Venta Park (Parque-Museo de La Venta). In diesem
Freilichtmuseum, das einen kleinen Zoo einschließt, sind ein Teil der Funde aus dem etwa 90 km westlich, nahe
der Küste, gelegenen La Venta ausgestellt. Die dort gefundenen Monumentalköpfe werden
den Olmeken zugeschrieben und bilden somit die ältesten bekannten Funde, die einer
Hochkultur in Mittelamerika zugeordnet werden.
Neben einigen Monumentalköpfen, deren Gesichtsform ein wenig an afrikanische Gesichter erinnert sind auch Altäre
und ein Mosaik im La Venta Park zu finden.
Neben den obligatorischen Papageien, Halbaffen und Alligatoren sind auch Puma und Panther im Zoo vertreten.
Die Gehege der Raubkatzen sind jedoch recht klein, was es deutlich erleichtert Fotos der Tiere zu machen, in
einem modernen Zoo jedoch nicht mehr üblich ist.
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